Das Projekt " RVR "
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Ziele

Nach Abschaffung der Forst-HKS und losgelöst von gesetzlichen Vorgaben, ist es primäre Aufgabe der RVR, durch freiwillige Vereinbarung und im gegenseitigen Vertrauen den Rohholzhandel in Deutschland auf eine neue, solide Basis zu stellen. Der Im Jahr 2007 erteilte Projektauftrag durch die Spitzenverbände der Branche beinhaltet den Entwurf einer vertraglichen Regelung, die den zukünftigen Warenverkehr für Rohholz in Deutschland einheitlich gestalten und insgesamt erleichtern soll.

Die Vorstellungen in zeitlicher Hinsicht waren dahin gehend, bis zum Ende des Jahres 2008 zumindest einen ersten gemeinsamen Entwurf für das Regelwerk zu erarbeiten.
Nach weiteren Anhörungs- und Abstimmungsprozessen sollte mit der nachfolgenden Unterzeichnung durch beide Verbände die gemeinsame Rahmenvereinbarung besiegelt und damit zur Anwendung durch die Mitgliedsbetriebe empfohlen werden.
Das Projekt ist insofern der erstmalige Versuch in Deutschland, den Handel und die Sortierung von Rohholz im Konsens der Marktpartner zu beschließen. Dabei bietet sich die Chance, eine zeitgemäße, marktgerechte, bundeseinheitliche Regelung, mit der Möglichkeit kontinuierlicher Anpassung an die Realität, zu beschließen.

Im Detail sind folgende inhaltlichen Zielsetzungen mit dem Projekt verbunden:

  • Schaffung eines bundeseinheitlichen Fundaments, um den Warenverkehr mit Rohholz durch einheitliche, klar definierte Vorgaben möglichst transparent zu gestalten und zu erleichtern
  • Übernahme bewährter Elemente der Forst-HKS
  • Aufgreifen neuer technischer Entwicklungen, beispielsweise im Bereich der Werksvermessung
  • Standardisierung von Vermessungsverfahren und Holzmaßen
  • Berücksichtigung veränderter Sortimentsstrukturen am Rohholzmarkt sowie der für den Rundholzbereich erarbeiteten Europäischen Normen

 

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Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden Württemberg  | fva-bw@forst.bwl.de